HAHUTRA
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Stillstand im Hundetraining? Daran kann es liegen...!

Stillstand im Hundetraining? Daran kann es liegen...!

Du kommst im Hundetraining nicht weiter?

Heute verrate ich dir ein paar Gründe, woran es liegen kann, dass dein Hund immer und immer wieder dieselben „Fehler“ macht.

Auch du hast es bestimmt schon Mal gehört: „Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine.“

Auch, wenn ich diesen Satz nicht wirklich charmant formuliert finde, so hat er doch etwas wahres in sich.

Denn wir als Menschen sind am Ende des Tages verantwortlich für das Handeln unserer Hunde. Es ist unsere Pflicht, unseren Hunden ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und ihr Wohlbefinden sicher zu stellen.


Hundetraining bzw. Erziehung gibt es im Grunde nur, weil wir möchten, dass unsere Hunde sich an ein Zusammenleben mit uns in unserer Gesellschaft anpassen.

Hier kollidieren nun nicht selten die Bedürfnisse unserer Hunde mit unseren Kulturen.

Das bedeutet für mich, dass wir uns zuerst mit dem Hündischen Denken auseinandersetzen müssen, ehe wir unseren Hunden nun eine Lösung für unseren gemeinsamen Konflikt „vorschlagen“.

Denn eine gemeinsame Lösung sollte die Bedürfnisse beider „Parteien“ berücksichtigen.

Wir sind nicht das Problem am anderen Ende der Leine aber wir sind es, die das Leben, das Wohlbefinden und die Sicherheit unserer Hunde in der Hand haben.

Lass’ uns das beste daraus machen.


Woran kann es nun liegen, wenn unsere Hunde sich entgegen unserer Wunschvorstellungen verhalten?

An der Trainingsmethode, der Konsequenz, dem Fleiß.

Fundamental für den Erfolg eures Trainings ist deine Methode und vor allem die Zeit bzw. Energie, die du aufwendest um euer Ziel zu erreichen.

✔️ Die Methode sollte zu dir und deinem Hund passen.

✔️Du musst dich damit wohlfühlen.

✔️Dein Hund sollte verstehen was du tust und was du von ihm verlangst.

✔️Deine Methode sollte mit deinen Werten vereinbar sein.

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Wenn das alles zutrifft, gibt es noch eine Sache zu berücksichtigen:

Deine gewählte Strategie sollte deinem Hund langfristig eine Verhaltensalternative bieten, die er auch über einen längeren Zeitraum leisten kann ohne dabei in seinen Hündischen Bedürfnissen stark eingeschränkt zu werden.

Nun zur Konsequenz:

Um konsequent zu bleiben ist auch das Umfeld wichtig, in dem du gewisse Dinge mit deinem Hund üben möchtest.

Das größte Learning erfährt dein Hund wenn er leichtem Stress ausgesetzt ist.

Das bedeutet, dass eine Situation so gewählt wird, dass dein Hund aus seiner Komfortzone hinaus, nicht aber in einen panischen oder reizüberfluteten Zustand hineinkommen sollte.

Wie so oft: Es ist die goldene Mitte, die das Training am erfolgreichsten macht.

Wenn man sich nie aus seiner Komfortzone hinausbewegt, so wird man irgendwann keine fortlaufenden Verbesserungen mehr feststellen. Es kommt zum Stillstand.

Ist man häufig zu übermutig und wählt zu große Schritte. Wird das unerwünschte Verhalten des Hundes häufiger unkontrollierbar sein und es entsteht oftmals Frust auf beiden Seiten.

Nun den Hund zu tadeln, genervt zu reagieren und vielleicht auch mal ordentlich zu motzen ist menschlich… nicht aber wirklich fair.

Hier mangelt es also weniger an dem Können unseres Hundes als viel mehr an unserer eigenen Geduld.

So kannst du z.B. erkennen ob dein Hund noch lernbereit ist:

✔️Nimmt dein Hund noch Futter auf?

✔️Bewegt er sich einigermaßen locker?

✔️Ist er für dich noch ansprechbar?

Sind diese Punkte noch gegeben, so ist ein Training in der Regel nach wie vor möglich.

Hast du das Gefühl, dass das Stresslevel deines Hundes über den mittleren Bereich hinaussteigen wird, so handle JETZT präventiv und vergrößere die Distanz zum Reiz und bringe deinen Hund erst wieder in einen ruhigeren Zustand ehe du mit dem Training fortschreitest.

Was kann euch das Training schwer machen. Was ist es, dass deinen Hund in einen gestressten Zustand versetzt?

💭Überleg dir mal, welche „Stolpersteine“ euch auf eurem Weg begegnen könnten.

Wenn du diese Stolpersteine zu sehen lernst, wird es dir leichter fallen im richtigen Moment eine richtige Entscheidung zu treffen.


Ein Tipp noch!

Trainiere nur dann mit deinem Hund wenn deine eigene Haltung eine ruhige und entspannte Stimmung zulässt.

Bist du selber gestresst, ängstlich oder genervt, so wird sich diese Haltung auf das Verhalten deines Hundes niederschlagen.

Es ist niemals schlimm für eine gewisse Zeit weniger zu trainieren oder mal einen Tag gänzlich zu pausieren. Aber bitte, tadele nicht deinen Hund dafür.

An solchen Tagen ist es okey Situationen, die euch beide stressen könnten zu meiden.

Wie sage ich so gerne?

Hundetraining darf Spaß machen. Das Zusammenleben mit deinem Hund MUSS Spaß machen.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Hund sich nicht an dir orientiert, die Leinenführigkeit ein Dauerthema ist und du immer noch nach der passenden Lösung suchst, dann hast du noch bis Montag den 20.04.2020 die einmalige Chance an meinem Online-Kurs „Entspannt an der Leine“ teilzunehmen.

Ich unterstütze dich dabei, die richtige Methode für dich und deinen Hund zu finden und begleite euch auf eurem Weg in ein entspanntes Miteinander.

Dein Hund. Entspannt an der Leine.

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Du bist unzufrieden mit der Leinenführigkeit deines Hundes? Hundebegegnungen bereiten dir und deinem Hund Stress?

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Ahoi, Ich bin Johanna!

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Über mich

Meine Erfahrungen im Zusammenleben mit Hunden reichen bis in meine Kindheit zurück. Schon früh war mir klar, ich möchte so viel wie möglich über diese Tiere lernen, die wir als Menschen so zahlreich in unser Leben einladen. So begab ich mich schlussendlich auf eine lange Reise in die Welt der Hunde, um ihr Verhalten und ihre Kommunikation besser verstehen zu können.

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